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Rezensionen unserer Schülerpraktikantin Emma

Buchempfehlungen von Schülerpraktikantin Emma zum Thema: keine gewöhnlichen Liebesromane! Keine alltäglichen aber trotzdem berührende romantische Geschichten.

 

You don´t look Gay von Julius Thesing

Warum machen die Leute so einen Wirbel um ihre Sexualität? Ja, warum eigentlich? Wer sich diese Frage stellt oder mehr zum Thema erfahren will, für den ist das Buch genau das richtige. Denn in diesem Buch wird nicht nur diese, sondern auch ganz viele andere Fragen beantwortet. Und zwar von einem dieser Menschen denen solche Fragen immer und immer wieder gestellt werden. Das Buch ist wirklich wundervoll. Mal abgesehen von dem schönen Cover und der fantastischen Illustration. Es schafft Bewusstsein, es sensibilisiert und macht die Situation nachvollziehbar auch für Heteros. Es ist sehr persönlich geschrieben. Er hat definitiv Humor aber behandelt das Thema trotzdem mit Ernsthaftigkeit.

 

To all the boys I´ve loved before von Jenny Han

Lara Jean schrieb 5 Liebesbriefe für 5 Jungs. Nämlich jedes Mal, wenn sie unsterblich verliebt war. Sie hat die Briefe aufbewahrt, doch nie abgeschickt. Einen seit der sechsten Klasse und einen von gar nicht so lange her. Doch auf einmal sind sie verschwunden, weg. Peter ist beliebt hat eine Freundin und geht mit Lara Jean auf die gleiche Schule. Und nun hat er auch den Liebesbrief, den sie ihm in der neunten Klasse geschrieben hat. Doch er ist nicht der Einzige. Alle 5 Jungs haben ihren Brief! Das Drama ist vorprogrammiert. Dies ist eine meiner liebsten romantischen Geschichten. Sie ist spannend und unerwartet. Auch die nächsten zwei Bücher sind fantastisch. Es wird nicht langweilig und Lara Jean wird euch sicher schnell ans Herz wachsen.

 

They both die at the end von Adam Silvera

>> Genießen sie diesen Tag in vollen Zügen, okay? << Mateo legt auf. Er ist gerade mal 18 Jahre alt und hat gerade erfahren das er heute sterben wird. Klingt verrückt. Ist aber in seiner Welt ganz normal. Ca. eine Stunde später erhält Rufus den gleichen Anruf. Er ist gerade mal 17. Was tut man an seinem letzten Tag? Und mit wem? Zu dem Buch gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Mir hat das Buch zwar mein Herz gebrochen aber es ist so wunderschön, dass ich es ihm verzeihe. Ich weiß am Anfang kommt einem die Story etwas schleppend vor, aber es lohnt sich dranzubleiben. Das Buch hat mir klar gemacht, dass ich jeden Tag meines Lebens genießen sollte, egal wie. Die Zeit auf dieser Erde ist das Beste.

 

Girl Running, Boy Falling von Kate Gordon

Therese ist die Beste Freundin von Nick (Wally). Nur in ihrer Gegenwart kann Nick ganz er selbst sein. Er weiß nur nicht das sich Terese in ihn verliebt hat. Doch kurz nachdem sich die Beiden geküsst haben ist er weg. Nick ist tot, er hat sich umgebracht. Wie soll Therese jetzt weiter machen? Auch in diesem Buch wird ein sehr ernstes Thema behandelt. Die Autorin schafft es Tereses Gefühle authentisch rüberzubringen. Sie lässt uns an den Gedanken von Teenagern teilhaben. Man lernt Nick zu verstehen. Eine Tolle Geschichte die klar macht das es viele Wege zum Trauern gibt. Das Einzige ist, dass die Story erst relativ spät so richtig losgeht. Aber ansonsten ist es ein schönes Buch.

 

Bunte Fische überall von Kathrin Schrocke

Barnie ist ein typischer Teenager. Genervt, frech aber natürlich und auch liebenswert. Sie ist ein wirklich cooler Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Sie lebt mit ihren Eltern in Berlin. Und natürlich sind auch ihre Väter mega peinlich. Sie wollte immerhin unbedingt ein Tablet zum Geburtstag und hat ein Tagebuch bekommen. Erst findet Barnie es doof aber dann benutzt sie es Doch. Zum Beispiel, um über ihr Schulprojekt mit den Babys zu berichten. Denn sie und ihr Schwarm müssen zusammen einen Monat auf ein Plastikbaby aufpassen. Ein wirklich zauberhafter Roman über das Erwachsenwerden und das Leben in einer Regenbogenfamilie. Witzig und nicht zu lang. Perfekt für etwas Jüngere und freie Nachmittage.

 

Red, White & Royal Blue von Casey McQuiston

Liebe ist nicht immer diplomatisch. Alex ist der Sohn der Präsidentin von Amerika. Und Henry ein britischer Prinz mit Anspruch auf den Tron. Die beiden können sich eigentlich nicht ausstehen. Alex findet Henry langweilig. Vor allem nach dem er seine Akte gelesen hat. Sie treffen sich zufällig und es entsteht ein echtes Gespräch ohne Öffentlichkeit. Henry ist wohl doch nicht so langweilig wie seine Akte. Definitiv eines meiner neuen Lieblinge. Die Geschichte wird aus Alex Sicht erzählt aber nicht in der Ich perspektive. Das ist der Autorin sehr gut gelungen. Es ist nicht langweilig und nicht zu kitschig. Außerdem liebe ich die Nebencharaktere, sie sind alle bis ins Detail geplant. Jeder von ihnen hätte sein eigenes Buch verdient.

 

Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten, uns nicht zu verlieben von Elizabeth Eulenberg

Penny ist wütend und verletzt wegen Nate. Sie ist wütend auf Jungs, auf Alle. Sie gründet den Lonely Hearts Club. Ja wie bei den Beatles. Mitglieder des Clubs daten keine Jungs, küssen keine Jungs und verlieben sich erst recht nicht in sie. Doch was passiert, wenn man sich doch verliebt. Immerhin sind doch nicht alle böse. Oder? Eine süße Liebesgeschichte perfekt als Ferienlektüre. Ich finde das Buch super, denn es zeigt wie verletzlich Teenromanzen sind. Es hat eine gute Message. Klar wird man im Leben verletzt und das ist verdammt hart. Doch man sollte nicht gleich bei allen dicht machen. Außerdem zeigt es wie wichtig Freundschaften sind.