Gannon, Nicholas: Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt.

Rezension von Clara Rostek:

Das Buch „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ hat mir sehr gefallen, weil es sehr witzig, gut erzählt und nie langweilig ist. Es gibt auch viele schöne Bilder darin! Und die Beschreibungen sind so bildhaft und ausführlich, dass man das Gefühl hat, man ist mitten drin in der Geschichte.

Die Hauptfigur des Buches ist Archer Helmsley. Er möchte ein großer Entdecker werden wie seine Großeltern es waren, die leider am Südpol verschollen sind, nachdem sie an einem Eisberg festgeklebt waren. Seit das passiert ist, lässt seine Mutter ihn nur noch zur Schule aus dem Haus, aber Archer will unbedingt auf Reisen gehen. So plant er mit seinen beiden Freunden eine Expedition. Seine Freunde, das sind: die Französin Adélaide Belmont, die ein Holzbein hat - aus Gründen, die ihr selbst nachlesen könnt -, die sehr abenteuerlustig und für jeden Plan zu haben ist. Dann ist da noch Oliver Glub, der sehr pingelig ist und jeden Plan erst mal ausführlich hinterfragt, bevor er ihn verwirft.

Während der Reisevorbereitungen haben Archer und seine Freunde mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Das größte ist sicherlich Mrs. Murkley, die eine Nachbarin und zu allem Überfluss auch noch Archers Lehrerin ist. Äußerlich erinnert sie an einen mürrischen Heißluftballon, zudem ist sie ziemlich unangenehm und unsympathisch.

Obwohl der Titel des Buches vermuten lässt, dass von einer Reise erzählt wird, werden tatsächlich die ganze Zeit Pläne geschmiedet und Reisevorbereitungen getroffen. Trotzdem ist die Geschichte so unterhaltsam und lustig, dass man das Buch erst nach der letzten Seite aus der Hand legen möchte.

Kleiner Tipp: Die Fortsetzung ist schon erschienen :o)

 

Gannon, Nicholas
Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG
ISBN/EAN: 9783649619420
14,95 €