Naja Marie Aidt: Schere, Stein, Papier.

Thomas' und Jennys Vater ist tot, die Mutter hat die Familie verlassen, die Kinder wuchsen bei dem trinkenden, kriminellen Vater auf, der zuletzt wegen einer größeren Sache im Gefängnis saß. Thomas und seine Schwester schlagen das Erbe aus. 

Als einziges Erinnerungsstück besteht Jenny darauf, den uralten Toaster aus der Wohnung mitzunehmen. Er funktioniert nicht, Thomas will ihn reparieren und findet zwei dicke Geldbündel darin. Er sagt niemandem etwas, weder seiner Freundin Patricia noch seinem besten Freund und Geschäftspartner Maloney, sondern versucht das Geld reinzuwaschen und gleichzeitig dem Vater nachträglich  eins auszuwischen, indem er eine Filiale des bestehenden Künstlerbedarf-Ladens gründet.

Doch irgendjemand weiß von dem Geld: um Thomas herum geschehen eigenartige, angsteinflößende Dinge. Sein Leben gerät aus den Fugen, zumal es auch den jungen Luke oder Luc? gibt, der wohl zu Thomas' Vater ein enges Verhältnis hatte und sich in die Familie zu drängen scheint...

Von einer der wichtigsten dänischen Autorinnen, höchste Spannung und wilde Gefühle eindringlich geschildert!

Aidt, Naja Marie
Luchterhand Literaturverlag
ISBN/EAN: 9783630874265
22,00 €