Lutz Seiler: schrift für blinde riesen.

Lutz Seiler kehrt nach zwei Romanen zurück in den Heimathafen der Gedichte. Zurück in die Stimmen der Kindheit, ins Waldstadion, in den "Knochenpark" und zur Frage, wo unser eigenes schmales erdreich ankern kann". Er entdeckt den Ahnenpark seines vom Uranbergbau eschleiften Heimatdorfes, um dort "seinen Toten" zu lauschen. Er durchstreift die Klangwelt des märkischen Kieferngewölbes und ist unterwegs: ob in den Legenden von Trouville oder in Stockholm, seiner zweiten Heimat, immer auf der Suche nach einer "schrift für blinde riesen" und ihrem Blick dorthin, "wo die Welt vermutet werden könnte".

 

Kategorie: Poesie