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Seishi Yokomizo: Die rästelhaften Honjin-Morde.

Japan, 1937. Ein Brautpaar wird in seiner Hochzeitsnacht ermordet, kurz darauf vernimmt man schrille Töne einer Koto, einem japanischen Musikinstrument. Mysteriös dabei: Das Nebengebäude, in dem sie sich befanden, war von innen verriegelt und im Schnee um das Haus herum sind keinerlei Fußspuren zu entdecken. Wie konnte es dem Mörder gelingen, hinein- und vor allem wieder hinauszugelangen?

Dazu gehört eine große Portion Raffinesse, denn offenbar war der Mord von langer Hand geplant. Doch wer könnte ein Motiv haben? Hatte der Mörder einen oder mehrere Komplizen? Vielleicht sogar innerhalb der Familien des Brautpaars?

Kosuke Kindaichi ist sehr jung, macht den Eindruck eines Landstreichers, hat es aber als Privatermittler bereits zu einigem Ruhm gebracht. Kurzerhand übernimmt er den Fall, der für ihn immer interessanter wird. Seine Ermittlungsmethoden sind ungewöhnlich, aber sehr effektiv. Kann er auch dieses vertrackte Rätsel lösen?

Im Stile von Edgar Wallace und Agatha Christie hat Seichi Yokomizo 1946 einen Kriminalroman verfasst, der denen seiner britischen Kolleg:innen in nichts nachsteht. Ausgestattet mit einem Glossar zu japanischen Begriffen sowie einem äußerst hilfreichen Personenregister und einer Skizze des Tatorts, macht es riesig Spaß Kindaichi bei dem Knacken des Falls literarisch zur Seite zu stehen und mitzurätseln.

Kriminalroman
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783351051099
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