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Das Leben vom Tode her

Zur Kulturgeschichte einer Grenzziehung, Trajekte

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783770557462
Sprache: Deutsch
Umfang: 207 S., 12 s/w Fotos
Format (T/L/B): 1.5 x 23.5 x 15.8 cm
Auflage: 1. Auflage 2015
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Die Grenze zwischen Leben und Tod ist einerseits verschiebbar und definitorisch unscharf, andererseits absolut, opak und von großer Wucht. Diese Doppelbestimmung tritt heute besonders deutlich hervor; allerdings war der Grenzverlauf zwischen Leben und Tod, zwischen den Lebenden und den Toten immer prekär. Der Band fragt aus unterschiedlichen disziplinären und historischen Perspektiven danach, was es heißt, das Leben vom Tode her zu denken und zu praktizieren. In religions-, wissenschafts- und kulturgeschichtlicher Hinsicht werden die vielfältigen definitorischen Anstrengungen einer solchen Grenzziehung sowie die damit befassten Symbolsysteme, Kulturtechniken und Narrative analysiert. Wer gilt als tot, was kann als lebendig definiert werden, welche Effekte zeitigt das jeweilige Wissen um diese Unterscheidung? Und wie ist das Verhältnis zwischen den Lebenden und den Toten zu fassen?

Autorenportrait

Katrin Solhdju war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung mit dem Forschungsprojekt "Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Bioethik". Nun ist sie Lehrbeauftragte an der École de Recherche Graphique Brüssel. Ulrike Vedder ist Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin.