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Doppelporträt

Ein Roman über Agatha Christie und Oskar Kokoschka

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783825152802
Sprache: Deutsch
Umfang: 221 S.
Format (T/L/B): 2.3 x 21.6 x 14.6 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Intensive Begegnung zweier ungleicher Künstlerpesönlichkeiten London, April 1969. Die Krimikönigin Agatha Christie - wiederverheiratete Mrs Mallowan - hat widerwillig zugestimmt, dass zu ihrem 80. Geburtstag ein Porträt von ihr gemalt wird. Der Künstler ist der berühmte 83-jährige Oskar Kokoschka, dessen Kunst sie nicht kennt und dessen Selbstsicherheit sie persönlich abstoßend findet. In den sechs vereinbarten Sitzungen prallen zwei unterschiedliche Kunstauffassungen und Persönlichkeiten aufeinander. Kunst, Liebe, Ängste, Leidenschaften - und die dunkelsten Winkel ihrer Biografien werden thematisiert. Was entsteht, ist ein faszinierendes Doppelporträt. Agneta Pleijel skizziert die beiden Künstler in fiktiven Dialogen, knapp, pointiert, absolut glaubwürdig und spannungsgeladen. Darüber hinaus lädt die Geschichte dieser Begegnung zu einem unterhaltsamen Nachdenken über das Wesen der Kunst ein.

Autorenportrait

Agneta Pleijel gehört zu den etabliertesten Schriftstellerinnen Schwedens. Seit ihrem Debüt 1970 hat sie Romane, Gedichte und Dramen veröffentlicht und ist mit zahlreichen Preisen dafür ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Nordischen Preis der Schwedischen Akademie und dem Övralids-Preis. Ihre beiden autobiografischen Romane der letzten Jahre und ihr jüngster Roman über Agatha Christie und Oskar Kokoschka wurden in Schweden von den Kritikern gefeiert.

Leseprobe

'Nein, Max. Ich hasse den Gedanken.' 'Man wird dich würdigen, wenn du achtzig wirst, ob du es willst oder nicht, Agatha. Lass das Porträt Teil der Aufmerksamkeit werden.' 'Ich kenne Kokoschka nicht. Habe seine Gemälde nicht gesehen.' Die Ausstellung ist inzwischen abgehängt, aber Max versichert, dass Kokoschka einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart ist und dass er ein interessantes Leben geführt hat. 'Aber sechs lange Treffen, Max! Worüber, zum Kuckuck, sollen wir reden?' 'Frag ihn nach Alma Mahler.' Agatha schweigt. Zwei so hartnäckigen Menschen wie Max und Mathew zu widerstehen, ist nicht leicht. Die Entscheidung fällt. Also gut, sie ist einverstanden. Wenn auch äußerst verärgert, nicht zuletzt über die eigene Nachgiebigkeit. Was soll's, auch sechs Treffen gehen vorüber. Und sie hat nicht vor, den Mund aufzumachen.

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