Details
ISBN/EAN: 978-3-412-51151-7
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2018
1. Auflage 2018
Erschienen am:
26.03.2018
26.03.2018
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
299 S.
299 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 21.5 x 14 cm
2.2 x 21.5 x 14 cm
Hersteller:
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln
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Beschreibung
Im Gegensatz zu allen bis heute nachwirkenden Tendenzen, den Begriff Leitkultur auf nationalistische oder christliche Ausdeutungen zu verengen, geht es in diesem Buch vornehmlich darum, ihm endlich einen wahrhaft demokratischen Sinn abzugewinnen. Was eine Leitkultur auszeichnen sollte, sind eher all jene avantgardistischen Bemühungen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, welche über politische, sozioökonomische und bildungsbedingte Missstände hinausweisen und Formen einer höher gearteten Gesellschaft entwerfen. Dabei sind vor allem solche Zielvorstellungen ins Auge zu fassen, die sich in den verschiedenen Künsten äußern und mit denen sich die seit dem Zeitalter der Aufklärung angestrebte Utopie einer im besten Sinne solidarischen und verantwortungsvollen Sozialordnung verwirklichen ließe. Nur das sollte in Zukunft unter dem Terminus Leitkultur verstanden werden.
Über Jost Hermand
Jost Hermand ist Professor em. für deutsche Kulturgeschichte an der University of Wisconsin-Madison (USA) und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Schlagzeile
IIm Gegensatz zu allen bis heute nachwirkenden Tendenzen, den Begriff "Leitkultur" auf nationalistische oder christliche Ausdeutungen zu verengen, geht es in diesem Buch vornehmlich darum, ihm endlich einen wahrhaft demokratischen Sinn abzugewinnen. Was eine Leitkultur auszeichnen sollte, sind eher all jene avantgardistischen Bemühungen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, welche über politische, sozioökonomische und bildungsbedingte Missstände hinausweisen und Formen einer höher gearteten Gesellschaft entwerfen. Dabei sind vor allem solche Zielvorstellungen ins Auge zu fassen, die sich in den verschiedenen Künsten äußern und mit denen sich die seit dem Zeitalter der Aufklärung angestrebte Utopie einer im besten Sinne solidarischen und verantwortungsvollen Sozialordnung verwirklichen ließe. Nur das sollte in Zukunft unter dem Terminus "Leitkultur" verstanden werden.