Wer bekommt den Booker Prize 2026?
Seit mehr als 55 Jahren würdigt und feiert der Booker Prize erstklassige literarische Talente und prägt dabei den Kanon der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Die diesjährige Auswahl – getroffen aus 163 Einreichungen – würdigt herausragende erzählende Werke (Romane) von Autor*innen aller Nationalitäten, die auf Englisch verfasst und zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 30. September 2026 im Vereinigten Königreich und/oder in Irland veröffentlicht wurden. Folgende Titel stehen diesmal zur Auswahl:
- "The Shadow of the Object" von Chloe Aridjis
- "Switzy" von Emma Cline
- "Helen of Nowhere" von Makenna Goodman
- "The End of Everything" von M. John Harrison
- "The Disappearers" von Marlon James
- "Black Bag" von Luke Kennard
- "The Renovation" von Kenan Orhan
- "May We Feed the King" von Rebecca Perry
- "The Palm House" von Gwendoline Riley
- "The Things We Never Say" von Elizabeth Strout
- "John of John" von Douglas Stuart
- "All Them Dogs" von Djamel White
- "The Vivisectors" von Missouri Williams
Auf Deutsch liegt bereits vor "John of John" von Douglas Stuart (Hanser Berlin, übersetzt von Sophie Zeitz). Der neue Roman von Emma Cline "In die Schweiz" erscheint am 18. August in der deutschen Übersetzung von Nikolaus Stingl.
Den Vorsitz der diesjährigen Jury hat Mary Beard. Weitere Jurymitglieder sind Raymond Antrobus, Jarvis Cocker, Rebecca Liu und Patricia Lockwood.
Die Shortlist wird am 22. September in London bekannt gegeben. Die Gewinnerin oder der Gewinner des mit 50.000 Pfund dotierten Booker Prize wird am 9. November bei einer Preisverleihung in London ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr ging der Preis an David Szalay für "Flesh" (auf Deutsch: "Was nicht gesagt werden kann", erschienen bei Claassen, übersetzt von Henning Ahrens).
Quelle: The Booker Prize, BBC, Börsenblatt