LESUNG UND GESPRÄCH: Nele Pollatschek: Wie ich so glücklich wurde.

Nele Pollatschek ist wirklich nicht als Frohnatur geboren. Ihre Gene sind alle hochneurotisch und Resilienz ist ihr ein Fremdwort. Trotzdem muss sie eines Tages überrascht feststellen, dass sie glücklich ist. In Begegnungen mit Wissenschaftlern und Psychoanalytikern, mit Profifußballern, Selbstoptimierern, Sokratikern und Hinduisten geht sie der Frage nach: Wie konnte es so weit kommen? 

Pollatschek erzählt von schlimmen Gedanken, die einem egal sein können, davon, warum Trigger-Warnungen Quatsch sind und Traumata besser als ihr Ruf, sie erzählt von Statistik und Konformismus, von Körpern und Seelen und dem Sehnen nach Gott. Vor allem erzählt sie, wie man glücklich wird, auch wenn man echt nicht dafür gemacht ist. Pollatschek nimmt uns mit auf eine wilde, kluge, evidenzbasiert komische Reise mit einem garantiert glücklichen Ende. 
 

Nele Pollatschek, 1988 in Berlin geboren, promovierte in Oxford über das Problem des Bösen im literarischen Realismus. Ihr Debütroman "Das Unglück anderer Leute" (2016) wurde mehrfach ausgezeichnet. Es folgte das Sachbuch "Dear Oxbridge" (2020). 2023 erschien ihr Roman "Kleine Probleme", der ein Bestseller wurde. Nele Pollatschek schreibt für DIE ZEIT. Sie war Kulturjournalistin des Jahres 2024 und erhielt den Deutschen Reporterpreis. 
 

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Beginn:
26.11.2026 20:00 Uhr
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Georg Büchner Buchladen
Wörther Straße 16, 10405 Berlin
10405 Berlin
Deutschland

sell Eintrittspreis
VVK 13€, AK 15€ VVK bis 19 Uhr am Tag der Veranstaltung: 13€, AK ab Einlass 19.30 Uhr: 15€
Buchcover Nele Pollatschek Wie ich so glücklich wurde
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Das Unglück anderer Leute
Nele Pollatschek
Das Unglück anderer Leute
Roman
EAN: 978-3-86971-137-9
'Immer, wenn ich denke, ich bin den Wahnsinn los, passiert etwas und zieht mich wieder zurück.'Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie - und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben.Thene, 25, Oxford-Studentin mit Zweitwohnsitz in Heidelberg, lebt eigentlich ihren Traum: mit ihrem Freund im alten BMW zur Lieblingslichtung im Odenwald fahren, Klapptisch aufstellen, lesen, schreiben und ab und an ein Stück Kirschjockel essen.Leider aber fällt in Thenes Odenwald-Idyll immer wieder ein, was sie nur in kleinen Dosen verträgt: ihre Patchwork-Familie, eine in alle Himmelsrichtungen verstreute ostwestdeutsche Mischpoke. Allen voran: Ihre Mutter Astrid - Weltretterin, Punk, hochmanipulativ und mehr an ihren guten Taten als an ihren Kindern interessiert. Dann Georg, ihr Vater, der eigentlich die bessere Mutter gewesen wäre, wäre er nur nicht ganze fünf Jahre verschwunden, als Thene zehn war. Des Weiteren: Eine Schar von abgelegten Stiefvätern, unter ihnen der jüdisch-orthodoxe Menachem. Und - einziger Lichtblick - Menachems Sohn: Thenes fünfzehnjähriger Halbbruder Eli, Zauberlehrling und begnadeter Kenner von Statistik, Wahrscheinlichkeit und Magie. Als die Masterverleihung in Oxford ansteht, reist die Familie wie selbstverständlich an. Wer hätte schon ahnen können, dass der Zufall - das Schicksal? Gott? - ausgerechnet hier den Hebel ansetzt, um Thenes Welt aus den Angeln zu heben 'Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe.' Alina Bronsky

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