Uwe Wittstock: Karl Marx in Algier

„Für einen Denker, der sich mit sozialen Fragen beschäftigte, zeigte er erstaunlich unsoziales Verhalten  (…)“

Nach „Februar 33“ und „Marseille 1940“ widmet sich Uwe Wittstock in seinem neuesten Werk Karl Marx. Ein Jahr vor seinem Tod unternahm der Revolutionär eine letzte Reise – nach Algier. Der Tod seiner Frau Jenny und eine heftige Bronchitis machten ihm schwer zu schaffen.
Wie immer fesselnd und elegant entführt uns Wittstock – gegliedert in die wesentlichen Etappen seines Lebens – in das Schaffen Karl Marx‘ und wechselt dabei gekonnt zwischen Biografie und Erzählung.

Zum Abschluss seiner Zeit in Algier lässt Marx sich beim Barbier seinen Revolutionärsbart abnehmen – ob mehr als eine einfache Erleichterung im warmen Klima dahintersteckt, ist nicht bekannt…


Bibliographie