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Suche konnte nicht ausgeführt werden. Bitte versuchen Sie es später erneut.Caryl Lewis: Wenn die Bienen schweigen
So ein Zukunftsszenario über das Bienensterben haben Sie sicher noch nie gelesen. Caryl Lewis verbindet in ihrem neuen Jugendroman Elemente von Atwoods „der Report der Magd“ und Bradburys „Fahrenheit 451“ zu einer ganz neuen und eigenen Version einer möglichen Zukunft.
Die Protagonistin Jess wächst in dem Wissen auf, die Welt hätte gerettet werden können. Ihre Mutter bringt ihr das Lesen und selbstständiges Denken bei, lässt sie Dinge hinterfragen und unterstützt ihren kreativen Drang die Welt um sie herum zu malen.
Nach einem gescheiterten Fluchtversuch aus der Stadt, findet sich Jess in einem der Camps für noch nicht gebärfähige Mädchen wieder. Hunderte Mädchen „leben“ dort und werden tagtäglich zu Plantagen gefahren, auf denen sie die Obstbäume per Hand, mit Pinseln bestäuben. Jess weiß, dass das eigentlich falsch ist, kann jedoch nichts an der Situation ändern.
Caryl Lewis schafft es, diese Vision einer Zukunft so nachvollziehbar und realistisch zu erklären, dass sie erschreckend möglich erscheint. Als Leser fühlen wir mit Jess und empören uns über die Ungerechtigkeiten die den Mädchen wiederfahren. Wir schöpfen Hoffnung und fiebern mit als Jess endlich ein Akt der Rebellion gelingt. Aber ist ein Bild ausreichend um eine Veränderung zu bewirken?
Ein großartiges Leseerlebnis ab 14 Jahren