Renate Schmidgall: Kein Verlass auf Uhren und Gestirne

„Die große Kunst, das Schwere leicht zu formulieren.“ - Michael Krüger

Erstmals wurden Renate Schmidgalls Gedichte nun in einem Gedichtband versammelt. Es ist ein wunderbares Kunstwerk in fünf Teilen, die Texte chronologisch geordnet. Genau beobachtet und beschreibt Renate Schmidgall das Alltägliche: Fotos, Textnachrichten, Orte und Menschen - sie alle bekommen von ihr Aufmerksamkeit. Poetisch und zärtlich werden jene Momente, die sonst im Hintergrund verschwinden, in den Vordergrund gerückt. Schmidgall war zuvor als Übersetzerin für polnische Literatur, besonders Gedichte, tätig und so sind auch ihre Gedichte in polnischer Tradition verfasst.
Die Sammlung enthält zudem ein Nachwort von Michael Krüger und erhielt von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung das Gütesiegel „Lyrik-Empfehlung 2026“.

I. Unschuldig 

II. Am Grund

III. Inventarisierung

IV. Herbst auf Rhodos

V. Unterwegs


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