Hannah Häffner: Die Riesinnen

Wir befinden uns in einem kleinen Dorf im Schwarzwald der 60er Jahre. Eine junge Frau läuft die Straße lang, ihre Hand in der Jackentasche, darin das Rückgeld vom Einkauf. Zuhause wird sie es in ein Tuch eingewickelt mit ihren anderen Ersparnissen verstecken. Einen Job hat sie nicht. 
Als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt, steht Liese plötzlich mit ihrer dreijährigen Tochter Cora allein da. In einem Anflug von einer Mischung aus Mut und Trotz übernimmt sie die Metzgerei ihres Mannes und muss sich fortan nicht nur gegen ihre Schwiegereltern und die neugierigen Augen des Dorfes verteidigen, sondern auch noch die Mitarbeiter von sich überzeugen. 
Jahre später wird ihre Tochter Cora mit dem Abschluss des Abiturs fluchtartig das Dorf verlassen, auf der Suche nach einer besseren Welt und schließlich zwei Jahre später, schwanger, zurückkehren.

Eindrucksvoll beschreibt Hannah Häffner das Leben von Liese, ihrer Tochter Cora und wiederum deren Tochter Eva. Alle drei Frauen sind dürr, groß und rot gelockt und passen so gar nicht in das Dorf, in dem sie aufgewachsen sind. Wohin sie allerdings passen, ist in den Schwarzwald mit seinem moosig-nassem Boden und dunklen Stämmen, die genauso in die Höhe ragen wie sie selbst.

Ein großartiges Debüt und absolute Leseempfehlung!


Bibliographie
Tipp
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Die Riesinnen
Hannah Häffner
Die Riesinnen
Roman - Shortlist der Unabhängigen 2026 I 'Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.' DORIS KNECHT
EAN: 978-3-328-60433-4
'Die Riesinnen saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.' DORIS KNECHT 'Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.'Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur. 'Hier schreibt zweifellos jemand, der Sprache liebt, auch ihre regionale Färbung.' Amonte Schröder-Jürss, ZEIT-Online'Der zauberhafte Roman Die Riesinnen von Hannah Häffner wird für Furore sorgen.' Peer Teuwsen, Neue Zürcher Zeitung'Neue deutsche Heimatliteratur auf den Spuren Dörte Hansens.' Denis ScheckDieser Roman ist wie ein stiller Moment auf einer Waldlichtung. Einatmen, ausatmen und alles, wirklich alles um sich herum vergessen. Mike Altwicker, WDR-Buchtipp

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Die Riesinnen
Hannah Häffner
Die Riesinnen
eBook - Roman - Shortlist der Unabhängigen 2026 I »Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT
EAN: 978-3-641-34106-0
»>Die Riesinnen< saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur. »Hier schreibt zweifellos jemand, der Sprache liebt, auch ihre regionale Färbung.« Amonte Schröder-Jürss, ZEIT-Online»Der zauberhafte Roman >Die Riesinnen< von Hannah Häffner wird für Furore sorgen.« Peer Teuwsen, Neue Zürcher Zeitung»Neue deutsche Heimatliteratur auf den Spuren Dörte Hansens.« Denis Scheck"Dieser Roman ist wie ein stiller Moment auf einer Waldlichtung. Einatmen, ausatmen und alles, wirklich alles um sich herum vergessen." Mike Altwicker, WDR-Buchtipp

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