Zhang Ling: Wo die Wasser sich begegnen

Es gab kaum eine Zeit, in der Phoenix‘ Mutter Rain nicht bei ihr lebte. Selbst als Phoenix heiratete, folgte Rain ihr von China nach Toronto und teilte Phoenix‘ Leben. Durch Rains Tod mit 83 Jahren kommt es zur endgültigen Trennung.
In der Trauer um ihre Mutter stößt Phoenix auf einen Koffer  – eine Erinnerungsbox, die Rain von zu Hause mitgebracht hatte. Darin findet Phoenix zwei alte Fotos und eine Flasche mit kristallisiertem Pulver. Ihre Tante Mei erzählt ihr, dass diese fehlenden Teile des frühen Lebens ihrer Mutter nur durch die Begegnungvor Ort erklärt werden können. So besteigt Phoenix, die Asche ihrer Mutter im Gepäck, ein Flugzeug nach China. Was zunächst wie die Suche einer Tochter nach den Geheimnissen ihrer Mutter erscheint, entwickelt sich zu einer überraschenden Reise der Selbstfindung.
Zhang Lings Roman erzählt über Jahrzehnte und Kontinente hinweg eine Geschichte von Mut und Überleben. Er beleuchtet die Widerstandsfähigkeit der Menschheit, die Geheimnisse, die wir hüten und die wir teilen, und die treibenden Kräfte, die zum Überleben nötig sind.


Bibliographie