Annie Ernaux: Eine Leidenschaft
Es ist fast, als würde man in einem stillen Raum sitzen...
Immer tiefer wird man hier als Leser*in in einen tiefen Sog des weiblichen Begehrens hineingezogen, ein Sog, aus dem man sich kaum mehr befreien kann. Ein sehr körperlicher Text, der immer wieder die Frage stellt, wie nahe man einem anderen Menschen kommen kann.
Die Erzählerin im Buch selbst sagt, sie habe sich „der Grenze zwischen zwei Menschen so sehr angenähert, dass ich mir manchmal vorgestellt habe, sie zu überschreiten“.
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