Franziska Gänsler: Wie Inseln im Licht
Zoey fährt nach dem Tod der Mutter an die französische Atlantikküste, an den Ort, an dem sie in ihrer Kindheit eine gute Zeit verbracht haben. Das war auf einem Campingplatz, sie selbst war 7, ihre Schwester Oda 5 Jahre alt. Bis diese plötzlich verschwand und sich das Leben von Zoey und ihrer Mutter grundlegend änderte. Wie im dichten Nebel stochert Zoey in der Vergangenheit, legt Spuren frei, versucht sich zu erinnern. War sie nicht selbst mit der kleinen Schwester nachts in den Wald gegangen? Oder gab es noch andere Varianten? Warum hat die Mutter nie nach der Schwester gesucht? Warum sind sie relativ schnell nach deren Verschwinden nach Deutschland gezogen? „Wir hielten die Luft an, seit wir Oda nicht mehr hatten, und die Mutter sank und sank und sank.“ (S. 152)