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ISBN/EAN: 978-3-446-26562-2
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
160 S.
Format (T/L/B):
1.6 x 20.8 x 13.2 cm

Hersteller:
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
info@hanser.de
Vilshofener Straße 10
DE 81679 München


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Unser Tipp für Sie

Im Mittelpunkt dieses feinen Romans steht eine spröde Bauernfamilie auf einem abgelegenen Hof in Südtirol irgendwo in der Nähe von Bregenz.
„Die Bagage“ wird die Familie genannt, sie sind von wenigen wohlgelitten, sind die Randständigen, die Armen.
Die Autorin schreibt mit dem Porträt der Maria Moosbrugger ein Porträt der Zeit und gleichzeitig ihre eigene Familiengeschichte. Diese fängt an mit der wunderschönen Großmutter Maria, die bis zu ihrem 32. Lebensjahr sieben Kinder zur Welt gebracht haben wird. Eines davon ist Margarethe, die Mutter der Autorin. Mit der wird Marias Mann, Josef (sic!), nie ein Wort sprechen. Denn während er als Soldat des Kaisers in den ersten Weltkrieg ziehen muss, gibt er dem Bürgermeister die Verantwortung für seine Familie. Der übernimmt diese nur allzu gern, sind doch alle Männer weit und breit hinter der bildschönen Maria her, so auch der Bürgermeister. In dieser Zeit taucht auch ein wunderschöner Mann aus Deutschland in der Gegend auf und der Dorfklatsch spricht über ein Verhältnis zwischen Maria und Georg...
Ein aufregendes Porträt der eigenwilligen Maria in einer Welt voller Konventionen. Die einfache, fast spröde Sprache und die Szenerie erinnern an Robert Seethalers Meisterwerk „Ein ganzes Leben“.

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Beschreibung

"Ein kleines Buch, doch man liest lange darin, denn jeder Satz klingt nach in verschwommener, unbeschreiblicher Schönheit." NDR Kultur Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.

Über Monika Helfer

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Solothurner Literaturpreis und dem Johann-Peter-Hebel-Preis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman Schau mich an, wenn ich mit dir rede (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für Die Bagage (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschienen von ihr bei Hanser die Romane Vati (2021), mit dem sie erneut für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und Löwenherz (2022).