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ISBN/EAN: 978-3-96639-136-8
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
134 S., 130 S.
Format (T/L/B):
1.4 x 20.5 x 13.2 cm

Hersteller:
Secession Verlag Berlin GmbH
info@secession-verlag.com
Pannierstr. 13
DE 12047 Berlin


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Kein Verlass auf Uhren und Gestirne

Gedichte

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Unser Tipp für Sie

„Die große Kunst, das Schwere leicht zu formulieren.“ - Michael Krüger

Erstmals wurden Renate Schmidgalls Gedichte nun in einem Gedichtband versammelt. Es ist ein wunderbares Kunstwerk in fünf Teilen, die Texte chronologisch geordnet. Genau beobachtet und beschreibt Renate Schmidgall das Alltägliche: Fotos, Textnachrichten, Orte und Menschen - sie alle bekommen von ihr Aufmerksamkeit. Poetisch und zärtlich werden jene Momente, die sonst im Hintergrund verschwinden, in den Vordergrund gerückt. Schmidgall war zuvor als Übersetzerin für polnische Literatur, besonders Gedichte, tätig und so sind auch ihre Gedichte in polnischer Tradition verfasst.
Die Sammlung enthält zudem ein Nachwort von Michael Krüger und erhielt von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung das Gütesiegel „Lyrik-Empfehlung 2026“.

I. Unschuldig 

II. Am Grund

III. Inventarisierung

IV. Herbst auf Rhodos

V. Unterwegs

Beschreibung

Es ist eine leise Stimme, mit der Renate Schmidgall spricht. Ihre Gedichte entstehen durch die sensible Wahrnehmung der Welt - auf dem Hintergrund von Erfahrung und Erinnerung. Bevor die Autorin begann, Gedichte zu schreiben, hat sie viele Jahre lang polnische Gedichte übersetzt. Beeinflusst von Dichtern wie Maciej Niemiec oder Adam Zagajewski, sieht sie ihr Schreiben mehr in der Tradition polnischer als deutscher Lyrik. Ähnlich wie ihre großen Vorbilder glaubt Renate Schmidgall an die Inspiration - und daran, dass das Gedicht klüger ist als sein Autor. Ihre Gedichte verdanken sich der genauen Beobachtung, oft gewöhnlicher Dinge, die Sprache ist einfach und doch poetisch. Denn das Poetische lauert überall, auch im Alltag - man muss es nur erkennen.