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Moi Qui Nai Pas Connu Les Hommes
Luca Homburg
04.03.2026
Deutsch
224 S.
2.1 x 21.1 x 13.4 cm
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
produktsicherheit@klett-cotta.de
Rotebühlstraße 77
DE 70178 Stuttgart
Ich, die ich Männer nicht kannte
Roman - 'Der verspätete Erfolg von Ich, die ich Männer nicht kannte ist vermutlich das Beste, was TikTok je angestoßen hat.' Marie-Luise Goldmann, Welt am Sonntag
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Unser Tipp für Sie
Vierzig Frauen werden unterirdisch in einem Käfig gefangen gehalten. Keine von ihnen weiß, warum, und was in der Welt vor sich geht. Ihre Erinnerung ist nicht verlässlich. Sie haben nur sich, Kleidung, die sie selbst nähen müssen, und Nahrung. Sie dürfen sich nicht selbst töten, nicht schreien, nicht rennen, sich nicht gegenseitig vor den Blicken der Wächter abschirmen. Als eines Tages eine Sirene ertönt, die Wärter verschwinden und das Tor offen lassen, müssen sie sich in einer neuen Realität zurechtfinden.
Die jüngste der Frauen, die als kleines Mädchen gefangen genommen wurde, berichtet in diesem Buch von den Erlebnissen der Gemeinschaft. Von der Suche nach dem Sinn und einer Antwort, von der sie nicht einmal wissen, wie die Frage lautet. Dabei erinnert das Ganze immer wieder stark an Marlen Haushofers "Die Wand" und Margaret Atwoods "Der Report der Magd".
Jacqueline Harpman, eine belgische Autorin, die 2012 verstarb, arbeitete lange Zeit als Psychoanalytikerin und das merkt man dem Text an. Er ist gespickt mit klugen, teilweise philosophischen Gedanken. Die Handlungen der Protagonistinnen sind dadurch nachvollziehbar und doch bleibt das große Ungewisse. Was genau geschah, die Frage nach dem übermächtigen Warum, rückt nach und nach in den Hintergrund. Was bleibt, ist vielmehr die Frage nach dem Sinn des Lebens, wenn es ums Überleben geht.