Alina Bronsky & Denise Wilk: Die Abschaffung der Mutter.
Verunsicherung als Geschäftsmodell
Ein streitbares Buch: Was ist das Muttersein unserer Gesellschaft wert? Eine Schwangerschaftsvorsorge, die in Entmündigung gipfelt. Geburten, bei denen es vor allem um eines geht: (Kosten-)Effizienz. Ein Wochenbett, das seinen Namen nicht mehr verdient. Stillen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und keinesfalls zu lange. Väter, die versuchen, die bessere Mutter zu sein. Eine Politik, die alles dafür tut, Kinder so schnell wie möglich in die Krippe zu stecken.
Die Verunsicherung von Müttern als Geschäftsmodell. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige. Wer sich heute als Frau für ein Kind entscheidet, der muss verrückt sein, so könnte man meinen.
In ihrem Buch liefern Alina Bronsky und Denise Wilk eine schonungslose Analyse und wichtigen Diskussionsstoff zu den Entwicklungen. Pointiert und zugespitzt schildern sie, wer die Nutznießer sind, und fragen, was sich ändern muss.
Moderation: Kim Kindermann (Deutschlandradio)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Deutschen Verlags-Anstalt.
Georg Büchner Buchladen, Wörther Straße 16, 10405 Berlin
Deutschland