RE: DAS KAPITAL. Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert. Herausgegeben von Mathias Greffrath. Moderation: Salli Sallmann.

Eine Hommage zum 150. Jahrestag des KAPITAL von Karl Marx. Salli Sallmann (rbb) im Gespräch mit dem Herausgeber des Bandes, Mathias Greffrath.

Globalisierung, Finanzcrash, Klima, Armutsrevolten, Wachstumsschwäche – die multiple Krise, die die westlichen Gesellschaften durchlebt, nimmt kein Ende. Ist der Kapitalismus am Ende? Diese Frage wird inzwischen auch unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel diskutiert.
Grund genug, das Kapital noch einmal zu lesen. Das Buch, das die Bewegungsgesetze kapitalistischer Gesellschaften enthüllt, die weißen Flecken der ökonomischen Wissenschaften kritisiert, die Begriffe geschärft hat, mit denen wir die Welt, in der wir leben, begreifen können.
Die Phänomene unserer Gegenwart scheinen weit entfernt von der Welt, in der Karl Marx sein Buch schrieb. Aber das Kapital erklärt nicht nur die Keimformen, aus denen diese Welt entstand, sondern identifiziert in der Entstehungsgeschichte und der Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise, die den Wohlstand der Welt in unvorstellbarer Weise gemehrt hat, zugleich die Mechanismen seiner Zerstörung, seiner Endlichkeit – und die Kräfte zu seiner Überwindung.
Gilt das noch im Zeitalter des Turbokapitalismus?
Soziologen, Publizisten, Politiker, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler haben das Kapital noch einmal gelesen. Ausgehend von jeweils einem Kapitel des Werkes ziehen sie die Linien zur Gegenwart und denken über die Aktualität und die Grenzen der Marxschen Theorie nach, subjektiv, essayistisch und mit dem Blick auf die politischen Möglichkeiten heute. Denn darauf, so Marx, kommt es an: Die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern.

In Kooperation mit dem Verlag Antje Kunstmann.

calendar_clock Datum & Zeit
20.09.2017 20:00
-
22:00 Uhr
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Georg Büchner Buchladen, Wörther Straße 16, 10405 Berlin
Deutschland

sell Eintrittspreis
VVK 10€, AK 12€
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RE: Das Kapital
Mathias Greffrath
RE: Das Kapital
Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert
EAN: 978-3-95614-172-0
Globalisierung, Finanzcrash, Klima, Armutsrevolten, Wachstumsschwäche - die multiple Krise, die die westlichen Gesellschaften durchlebt, nimmt kein Ende. Ist der Kapitalismus am Ende? Diese Frage wird inzwischen auch unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel diskutiert. Grund genug, das Kapital noch einmal zu lesen. Das Buch, das die Bewegungsgesetze kapitalistischer Gesellschaften enthüllt, die weißen Flecken der ökonomischen Wissenschaften kritisiert, die Begriffe geschärft hat, mit denen wir die Welt, in der wir leben, begreifen können. Die Phänomene unserer Gegenwart scheinen weit entfernt von der Welt, in der Karl Marx sein Buch schrieb. Aber das Kapital erklärt nicht nur die Keimformen, aus denen diese Welt entstand, sondern identifiziert in der Entstehungsgeschichte und der Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise, die den Wohlstand der Welt in unvorstellbarer Weise gemehrt hat, zugleich die Mechanismen seiner Zerstörung, seiner Endlichkeit - und die Kräfte zu seiner Überwindung. Gilt das noch im Zeitalter des Turbokapitalismus? Soziologen, Publizisten, Politiker, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler haben das Kapital noch einmal gelesen. Ausgehend von jeweils einem Kapitel des Werkes ziehen sie die Linien zur Gegenwart und denken über die Aktualität und die Grenzen der Marxschen Theorie nach, subjektiv, essayistisch und mit dem Blick auf die politischen Möglichkeiten heute. Denn darauf, so Marx, kommt es an: Die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern.

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