Florentine Anders: Die Allee.

Die hochkomplexe Geschichte des berühmten Architekten Hermann Henselmann und seiner Bauwerke über die Jahrzehnte. 
Der Roman versucht seinen Charakter nachzuzeichnen, das Streitbare, Unverbiegbare, dennoch in der Sache gelegentlich nachgiebige - alles für die Architektur für den neuen Menschen. Bauen muss für Henselmann immer mit einer gesellschaftlichen Utopie verbunden sein (S. 338). 
Eine architektonische und gesellschaftliche Reise durch die Geschichte der Stadt Berlin und ihrer Menschen am Beispiel der außergewöhnlichen Familie Henselmann, die mit der Robert Havemanns eng verbunden war. - Eine Reise aus dem Haus Vaterland 1931 am Potsdamer Platz bis ins Jahr 1995, als Henselmann auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beerdigt wird, einen Tag vor seinem 90. Geburtstag. Und es geht nicht nur um Hermann Henselmann, sondern gleichermaßen um seine Frau Isa, die zeitlebens in seinem Schatten stand und um Isi, eine seiner Töchter, die aus selbigem Schatten immer versucht hat herauszukommen.

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