Details
ISBN/EAN: 978-3-86971-320-5
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
13.02.2025
13.02.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
352 S.
352 S.
Format (T/L/B):
3 x 21.1 x 13.1 cm
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Hersteller:
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
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produktsicherheit@kiwi-verlag.de
Bahnhofsvorplatz 1
DE 50667 Köln
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Unser Tipp für Sie
Die hochkomplexe Geschichte des berühmten Architekten Hermann Henselmann und seiner Bauwerke über die Jahrzehnte.
Der Roman versucht seinen Charakter nachzuzeichnen, das Streitbare, Unverbiegbare, dennoch in der Sache gelegentlich nachgiebige - alles für die Architektur für den neuen Menschen. Bauen muss für Henselmann immer mit einer gesellschaftlichen Utopie verbunden sein (S. 338).
Eine architektonische und gesellschaftliche Reise durch die Geschichte der Stadt Berlin und ihrer Menschen am Beispiel der außergewöhnlichen Familie Henselmann, die mit der Robert Havemanns eng verbunden war. - Eine Reise aus dem Haus Vaterland 1931 am Potsdamer Platz bis ins Jahr 1995, als Henselmann auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beerdigt wird, einen Tag vor seinem 90. Geburtstag. Und es geht nicht nur um Hermann Henselmann, sondern gleichermaßen um seine Frau Isa, die zeitlebens in seinem Schatten stand und um Isi, eine seiner Töchter, die aus selbigem Schatten immer versucht hat herauszukommen.
Beschreibung
Aufwühlend und geschichtensatt: Übers Bauhaus, den Stararchitekten der DDR, zwei sich emanzipierende Frauen und die Fallen des Systems Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun & Co. treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger Uniturm sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Der Preis freilich: Ständig muss er lavieren und manchmal auch zu Kreuze kriechen, um wenigstens die Grundlagen seiner modernistischen Ideen vor den stieseligen Vorstellungen der Politführung zu retten. Und da ist vor allem Henselmanns Frau Isi, hochbegabt, die auch als Architektin arbeiten will, aber mit einer auf acht Kinder anwachsenden Familie zu kämpfen hat, ständig die Scherben aufkehren muss, die ihr Mann hinterlässt, und sich zunehmend selbst emanzipiert. Und da ist die Tochter Isa, die sich der erstickenden Manipulation durch den cholerischen Vater entzieht, um ihren dornigen eigenen Weg in ganz anderen Milieus zu gehen. Und dann auch noch die eng verwandte Familie Robert Havemanns, bei dem Kompromisse wenig zählen und der sich der staatlichen Bevormundung komplett verweigert.
Über Florentine Anders
Florentine Anders, geboren 1968 in Berlin, ist Enkelin der Henselmanns. Sie studierte an der Universität Leipzig und der Université Assas in Paris. Danach absolvierte sie die Journalistenschule Centre de Formation des Journalistes (CFJ) in Paris und arbeitete als freie Journalistin in Frankreich und Deutschland und ist jetzt Redakteurin beim Studio ZX, einem Unternehmen des ZEIT-Verlags. Seit 2022 ist sie Vorstandsmitglied der Hermann-Henselmann-Stiftung.