Isabel Allende: Violeta.

Ein opulenter Lebensroman von Violeta, den sie, hoch betagt, aufzeichnet und ihrem Enkelsohn hinterlässt.

Violeta wird in der Zeit der spanischen Grippe als einziges Mädchen nach vier großen Brüdern in eine wohlhabende Familie geboren, die aufgrund der Weltwirtschaftskrise ihre Existenzgrundlage verliert und - um sämtliches Personal und fast alle Ersparnisse reduziert - ins Hinterland zu einer gastfreundlichen Familie reist. Dort verbringt Violeta ihre Jugendjahre, gibt mit den Wirtsleuten als fahrende Lehrer Unterricht für die indigenen Kinder. Sie wächst zu einer außergewöhnlich starken, eigenwilligen Frau heran, die gegen Konventionen angeht.

In ihrer ersten Verbindung wird sie nicht glücklich, bricht diese in fortan mit einem charismatischen Piloten zusammenzusein, der für dubiose Auftraggeber und politisch fragwürdige Strukturen in Südamerika lukrative Aufträge erfüllt.

Violeta entwickelt sich zur äußerst ideenreichen Geschäftsfrau, die sich von niemandem einwickeln lässt. Und berichtet ihrem Enkel Camilo, an den das gesamte Buch gerichtet ist, vom Auf und Ab in der Beziehung zu ihren Kindern: Juan Martín und Nieves, Camilos Mutter.

Violeta beschreibt außerdem von den Verheerungen in der politischen Landschaft Chiles  in den 1960er und 1970er Jahren bis hin zum Putsch 1973, bei dem der sozialistische Präsident Salvador Allende zu Tode kommt und zur Militärdiktatur.

Beider Leben - das von Violeta und das ihres Enkels Camilo- ändert sich nochmals gewaltig nach dem Ende der Diktatur.

All dies schreibt die hundertjährige Violeta auf - mit viel Witz, voller Farben und sprudelndem Leben, bunter und manchmal schwarzer Erinnerungen. Ein Feuerwerk von einem Leben!


Bibliographie
Tipp
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Violeta
Isabel Allende
Violeta
Roman - Eine außergewöhnliche Frau. Ein turbulentes Jahrhundert. Eine unvergessliche Geschichte.
EAN: 978-3-518-43016-3
An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief - sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien. Violeta ist die inspirierende Geschichte einer eigensinnigen, leidenschaftlichen, humorvollen Frau, deren Leben ein ganzes Jahrhundert umspannt. Einer Frau, die Aufruhr und Umwälzungen ihrer Zeit nicht nur bezeugt, sondern am eigenen Leib erfährt und erleidet. Und die sich gegen alle Rückschläge ihre Hingabe bewahrt, ihre innige Liebe zu den Menschen und zur Welt.

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Was wir Frauen wollen
Isabel Allende
Was wir Frauen wollen
Von der Autorin des Weltbestsellers 'Das Geisterhaus'
EAN: 978-3-518-47232-3
Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Isabel Allende ist eine Ikone, eine weltweit geliebte Schriftstellerin und das Vorbild vieler Menschen. In diesem leidenschaftlichen, provokanten und inspirierenden Memoir hält sie Rückschau auf ihr Leben und schreibt über ihr wichtigstes Thema - es ist der bewegende Appell einer großen Feministin. Von früh auf erlebt die kleine Isabel, wie die Mutter, vom Ehemann sitzengelassen, sich tagein, tagaus um ihre Kinder kümmert, 'ohne Mittel oder Stimme'. Aus Isabel wird ein wildes, aufsässiges Mädchen, fest entschlossen, für ein Leben zu kämpfen, das ihre Mutter nicht haben konnte. In den späten Sechzigern ist Isabel in der Frauenbewegung aktiv. Umgeben von gleichgesinnten Journalistinnen, schreibt sie 'mit einem Messer zwischen den Zähnen' und fühlt sich erstmals wohl in ihrer Haut. In drei Ehen erlebt sie, wie sie als Frau in Beziehungen wachsen kann, wie man scheitert und wieder auf die Beine kommt und dass man sich der eigenen sexuellen Wünsche selbst annehmen muss. Was wollen Frauen heute? Liebe und Respekt und vor allem auch Kontrolle über Leben und Körper und Unabhängigkeit. In diesen Hinsichten aber gibt es noch sehr viel zu tun, sagt Isabel Allende. Und dieses Buch, so ihre Hoffnung, soll dazu beitragen, 'unsere Töchter und Enkeltöchter zu inspirieren. Sie müssen für uns leben, so wie wir für unsere Mütter gelebt haben, und mit der Arbeit weitermachen, die wir begonnen haben.'

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13,00 €
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