Details

ISBN/EAN: 978-3-518-47232-3
Einband: kartoniertes Buch
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Originaltitel:
Mujeres del alma mia
Übersetzer:
Svenja Becker
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
184 S.
Format (T/L/B):
1.6 x 19 x 12 cm

Hersteller:
Suhrkamp Verlag GmbH
info@suhrkamp.de
Torstr. 44
DE 10119 Berlin


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13,00 €

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Unser Tipp für Sie

Ein opulenter Lebensroman von Violeta, den sie, hoch betagt, aufzeichnet und ihrem Enkelsohn hinterlässt.

Violeta wird in der Zeit der spanischen Grippe als einziges Mädchen nach vier großen Brüdern in eine wohlhabende Familie geboren, die aufgrund der Weltwirtschaftskrise ihre Existenzgrundlage verliert und - um sämtliches Personal und fast alle Ersparnisse reduziert - ins Hinterland zu einer gastfreundlichen Familie reist. Dort verbringt Violeta ihre Jugendjahre, gibt mit den Wirtsleuten als fahrende Lehrer Unterricht für die indigenen Kinder. Sie wächst zu einer außergewöhnlich starken, eigenwilligen Frau heran, die gegen Konventionen angeht.

In ihrer ersten Verbindung wird sie nicht glücklich, bricht diese in fortan mit einem charismatischen Piloten zusammenzusein, der für dubiose Auftraggeber und politisch fragwürdige Strukturen in Südamerika lukrative Aufträge erfüllt.

Violeta entwickelt sich zur äußerst ideenreichen Geschäftsfrau, die sich von niemandem einwickeln lässt. Und berichtet ihrem Enkel Camilo, an den das gesamte Buch gerichtet ist, vom Auf und Ab in der Beziehung zu ihren Kindern: Juan Martín und Nieves, Camilos Mutter.

Violeta beschreibt außerdem von den Verheerungen in der politischen Landschaft Chiles  in den 1960er und 1970er Jahren bis hin zum Putsch 1973, bei dem der sozialistische Präsident Salvador Allende zu Tode kommt und zur Militärdiktatur.

Beider Leben - das von Violeta und das ihres Enkels Camilo- ändert sich nochmals gewaltig nach dem Ende der Diktatur.

All dies schreibt die hundertjährige Violeta auf - mit viel Witz, voller Farben und sprudelndem Leben, bunter und manchmal schwarzer Erinnerungen. Ein Feuerwerk von einem Leben!

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Beschreibung

Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Isabel Allende ist eine Ikone, eine weltweit geliebte Schriftstellerin und das Vorbild vieler Menschen. In diesem leidenschaftlichen, provokanten und inspirierenden Memoir hält sie Rückschau auf ihr Leben und schreibt über ihr wichtigstes Thema - es ist der bewegende Appell einer großen Feministin. Von früh auf erlebt die kleine Isabel, wie die Mutter, vom Ehemann sitzengelassen, sich tagein, tagaus um ihre Kinder kümmert, 'ohne Mittel oder Stimme'. Aus Isabel wird ein wildes, aufsässiges Mädchen, fest entschlossen, für ein Leben zu kämpfen, das ihre Mutter nicht haben konnte. In den späten Sechzigern ist Isabel in der Frauenbewegung aktiv. Umgeben von gleichgesinnten Journalistinnen, schreibt sie 'mit einem Messer zwischen den Zähnen' und fühlt sich erstmals wohl in ihrer Haut. In drei Ehen erlebt sie, wie sie als Frau in Beziehungen wachsen kann, wie man scheitert und wieder auf die Beine kommt und dass man sich der eigenen sexuellen Wünsche selbst annehmen muss. Was wollen Frauen heute? Liebe und Respekt und vor allem auch Kontrolle über Leben und Körper und Unabhängigkeit. In diesen Hinsichten aber gibt es noch sehr viel zu tun, sagt Isabel Allende. Und dieses Buch, so ihre Hoffnung, soll dazu beitragen, 'unsere Töchter und Enkeltöchter zu inspirieren. Sie müssen für uns leben, so wie wir für unsere Mütter gelebt haben, und mit der Arbeit weitermachen, die wir begonnen haben.'

Über Isabel Allende

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