Elliot Page: Pageboy.

Elliot Page steht seit seiner Kindheit vor der Kamera. Immer gab er sein Bestes, um Leinwandfiguren mit Leben zu füllen. Doch ihm drin sah es anders aus. Jahrelang wurde er in ein Korsett gepresst, das ihm nicht passte. Hinzu kam ein absolutes Unverständnis seitens des Vaters und der ausdrückliche Wunsch der Mutter, ein Mädchen-Mädchen zur Tochter zu haben. Doch wollte Page das nie. Er fühlte sich in Strumpfhosen eingeengt, High Heels und Kleider auf Premieren wurden zunehmend zur Qual. Bereits während der Pubertät, einhergehend mit körperlichen Veränderungen, begann der Selbsthass, sogar die Selbstverletzung.

In Hollywood angekommen fand er zwar Freunde, deren Verbindungen bis heute bestehen, jedoch auch sexuellen Missbrauch und Unterdrückung. Seine Queerness, zu der er sich 2014 öffentlich bekannte, musste er über Jahre geheim halten – ein weiterer Faktor, der seine Lebenssituation verschlimmerte.

Ende 2020 outete sich Elliot Page als trans und war somit der erste Hollywoodschauspieler, der seine Karriere riskierte, um endlich er selbst sein zu können und damit beginnen zu können, sich selbst zu akzeptieren, wenn nicht sogar zu lieben.

In seiner Autobiografie erzählt Page von seiner Kindheit und Jugend, seinem Leben vor und nach seinen Outings, seinen Bekanntschaften und toxischen Begegnungen, von offensichtlichem Hass, der ihm entgegenschlug, und Seelenbalsam durch Verständnis.

Sehr intensiv und alles andere als seicht!


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