Julia Schoch: Wild nach einem wilden Traum.
Julia Schoch schließt ihre Biographie einer Frau mit diesem Band ab. In jungen Jahren war sie offenbar einige Monate in einer Art Künstlerkolonie um dort zuschreiben. In der Vorstellung ihrer Professorin die Dissertation über Utopien in der neueren Literatur oder wenigstens die Vorbereitungen auf die Seminare, die sie als Assistentin an der Uni zu geben hatte - sie selbst hatte vier literarisch zu schreiben. Am Ort des Stipendiums trifft sie „den Katalanen“, mit dem sie eine wilde Affäre verbindet, gleichzeitig unterhalten sie sich über das Schreiben,
Julia Schoch schreibt über das Leben und über das Schreiben, über deren Verschränkung - und das in einer hochinteressanten, mäandernden Weise, dass man das Buch keine Sekunde weglegen möchte.
Ein Roman über das Leben, das Lieben, das Lesen.