Unser Tipp für Sie
Julia Schoch schließt ihre Biographie einer Frau mit diesem Band ab. In jungen Jahren war sie offenbar einige Monate in einer Art Künstlerkolonie um dort zuschreiben. In der Vorstellung ihrer Professorin die Dissertation über Utopien in der neueren Literatur oder wenigstens die Vorbereitungen auf die Seminare, die sie als Assistentin an der Uni zu geben hatte - sie selbst hatte vier literarisch zu schreiben. Am Ort des Stipendiums trifft sie „den Katalanen“, mit dem sie eine wilde Affäre verbindet, gleichzeitig unterhalten sie sich über das Schreiben,
Julia Schoch schreibt über das Leben und über das Schreiben, über deren Verschränkung - und das in einer hochinteressanten, mäandernden Weise, dass man das Buch keine Sekunde weglegen möchte.
Ein Roman über das Leben, das Lieben, das Lesen.
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Beschreibung
Über eine lang zurückliegende Liebe und das, was die Erinnerung daraus werden lässt Die Erinnerung an eine Liebe kann intensiver sein als diese Liebe selbst Eine Frau lernt fern von zu Hause einen Mann kennen, Katalane und Schriftsteller, und hat mit ihm eine Affäre. Diese Liebe bringt alles ins Wanken - nicht nur die Beziehung zu ihrem Ehemann, auch ihre Sicht auf die Dinge, ihre Arbeit. Was sie erlebt, lässt eine Entscheidung in ihr reifen, die mit Risiken verbunden ist: ganz bei sich zu sein und künftig als Schriftstellerin zu leben. Aber kann jemand, der ganz bei sich ist, noch bei anderen sein? Bei einem Ehemann, bei Kindern? Jahre später steht sie erneut an einem Kipppunkt ihres Lebens und begegnet dem Katalanen wieder: Ein Bogen schließt sich zwischen Vergangenheit und Jetzt. Julia Schoch krönt mit diesem Roman einer folgenreichen Begegnung ihre außergewöhnliche Trilogie. Nach dem großen Erfolg von Julia Schochs Bestsellerroman Das Liebespaar des Jahrhunderts nun der krönende Abschluss ihrer Trilogie. 'Was ich in der Trilogie erzähle? Dass wir unterschiedliche Rollen im Leben haben und oft nicht wissen, was wir für andere sind. In den drei Büchern möchte ich Gerechtigkeit walten lassen. Ein Wunschtraum, vielleicht. Aber ein schöner.' Julia Schoch
Über Julia Schoch
Julia Schoch , 1974 in Bad Saarow geboren, aufgewachsen in Eggesin in Mecklenburg, gilt als 'Virtuosin des Erinnerungserzählens' (FAZ). Zuletzt veröffentlichte sie die Romane Das Vorkommnis und Das Liebespaar des Jahrhunderts als die ersten beiden Bände ihrer Trilogie Biographie einer Frau. 2022 wurde ihr die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung verliehen, 2023 der Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen, 2024 der Mainzer-Stadtschreiber-Literaturpreis. Sie lebt in Potsdam.