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ISBN/EAN: 978-3-328-10186-4
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
256 S.
Format (T/L/B):
2 x 18.7 x 11.8 cm

Hersteller:
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Neumarkter Straße 28
DE 81673 München


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Das Erbe der Kriegsenkel

Was das Schweigen der Eltern mit uns macht, Penguin Taschenbuch 10186

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Unser Tipp für Sie

Im Oktober 1896 brechen die Brüder Thomas und Heinrich Mann zu einer gemeinsamen Reise nach Italien auf. Nachdem sie bereits im Jahr zuvor in Palestrina nahe Rom waren, soll es nun ein längerer Aufenthalt werden. Doch dieser steht auf der Kippe, denn so etabliert Heinrich bereits als Schriftsteller ist, fehlt es Thomas zu diesem Zeitpunkt noch an allem: Anstellung, Verlag, Geld. Was er hat, sind Selbstzweifel, es jemals zu einem bedeutenden Dichter zu bringen.

Die Brüder reisen an den Gardasee, nach Venedig und in die Hauptstadt. Teils in unfreiwilliger Begleitung, teils in ihren Gedanken allein. Thomas bringt in dieser Zeit unter anderem den Bajazzo zu Papier, außerdem den Anfang seines späteren Romandebüts und mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Verfall einer Familie: Buddenbrooks. Momente seiner Reise sollen ihn später zu Der Tod in Venedig inspiriert haben. Sein Aufenthalt in Palestrina zu Doktor Faustus, denn was er hier erlebte, die Begegnung, die er hatte, wird er nie wieder vergessen.

Akribisch recherchiert, um den Persönlichkeiten Heinrich und Thomas Manns und deren Verhältnis zueinander so nah wie möglich zu kommen, ist dieser Roman dicht wie ein Sachbuch und lebendig wie eine Biografie. Wer die Mann-Brüder und deren Beziehung verstehen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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Beschreibung

Eine persönliche Geschichte, in der sich Millionen Deutsche wiederfinden Als der Vater des Journalisten Matthias Lohre stirbt, stirbt damit auch die Beziehung zu seinen Eltern. Eine Beziehung, die sich oft fremd angefühlt hat. Die Auseinandersetzung mit seinen Eltern wird für Lohre zu einer Reise in die Vergangenheit und zu einer Suche nach Versöhnung. Er zeigt exemplarisch, womit Kinder von Kriegskindern bis heute kämpfen: mangelndem Selbstwertgefühl, Schuldgefühlen und diffuser Angst. Geprägt durch eine Katastrophe, die sie nicht erlebt, aber doch zu spüren bekommen haben. Eine ermutigende Geschichte und eine letzte Chance für alle 40- bis 60-Jährigen, die Seelentrümmer ihrer Vergangenheit aufzuspüren.

Über Matthias Lohre

Matthias Lohre, geboren 1976, arbeitet als Journalist und Autor in Berlin und berichtet über Politik aus der Hauptstadt und den Bundesländern. Bis Mitte 2014 war er mehr als neun Jahre lang Redakteur der taz, zuletzt als politischer Reporter. Heute ist er unter anderem für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE tätig.