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ISBN/EAN: 978-3-351-03969-1
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
222 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 22.1 x 13.5 cm

Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin


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Unser Tipp für Sie

1997 ist die Ich-Erzählerin Kathleen wie so viele andere aus dem Kaff Kosakenberg weggegangen - in den Westen. Zurück lässt sie eine Vergangenheit, für die sie sich manchmal schämt, vor allem, wenn ihr brasilianischer Freund Octavio mit zu ihrer Mutter reist. Kathleen führt eigentlich ein völlig anderes Leben: als Journalistin Grafikerin in London. Gelegentlich kommt sie nach Kosakenberg zurück und hadert mit der Vergangenheit und manchmal auch mit der Gegenwart. Die große Frage ist: wie definiert sich Heimat? Der Ort, an dem man Laufen und Lesen gelernt hat? Die Menschen darin? Die Erinnerungen? Oder die mögliche Zukunft?

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Beschreibung

Was ist Heimat und wie lässt man die Provinz hinter sich, davon erzählt Sabine Rennefanz voller Ironie und Melancholie Kathleen hat es geschafft. Sie ist erfolgreich, redegewandt, attraktiv. Seit Jahren lebt sie als Grafikerin in London. Woher sie kommt, hat sie hinter sich gelassen. Zumindest glaubt sie das. Doch die Besuche bei ihrer Mutter im brandenburgischen Kosakenberg konfrontieren sie mit einer Welt, der sie in den neunziger Jahren zu entkommen versuchte und die nun eine ungeahnte Kraft entfaltet. Mit starken Bildern führt Sabine Rennefanz in ein Dorf im Osten des Landes, in dem fast nur Männer geblieben sind und die wenigen Frauen, die nicht das Weite gesucht haben, mit Eiern handeln, von der Liebe träumen und über die reden, die weggegangen sind.  'Sabine Rennefanz erzählt davon, wie es ist, wenn man auf der Reise zwischen alter und neuer Heimat sich selbst nicht nur findet, sondern sich auch verlorengeht. Ein sehr berührendes, kluges und nachdenklich machendes Buch.' Jenny Erpenbeck

Über Sabine Rennefanz

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Journalistin u. a. für Der Spiegel und Tagesspiegel. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller "Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration". 2015 folgte der Roman "Die Mutter meiner Mutter", 2019 "Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf" und 2022 "Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern". Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.