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ISBN/EAN: 978-3-351-03996-7
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
14.05.2025
14.05.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
736 S.
736 S.
Format (T/L/B):
5 x 22 x 14.8 cm
5 x 22 x 14.8 cm
Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin
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Kampf ums Unbewusste
Eine Gesellschaft auf der Couch
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Beschreibung
Das Unbewusste als Territorium kultureller und politischer Konflikte und wie die Psychoanalyse heute helfen kann, sie zu lösen Die Rede vom Unbewussten begann mit dem Niedergang der Religion um 1800. Hundert Jahre später entstand die Psychoanalyse, die von Anfang an nicht nur Therapieform, sondern auch Instrument des Erkenntnisgewinns und der Kulturkritik war. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun und der Psychoanalytiker Tilo Held beleuchten die Bedeutung des Unbewussten für gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen. Von Antisemitismus und Totalitarismus über sich wandelnde Geschlechterrollen bis hin zu Fake News und Verschwörungserzählungen. Eine scharfsinnige Darstellung des 'Kampfs ums Unbewusste' der letzten zweihundert Jahre bis heute und Vorschläge, wie eine von anderen Disziplinen bereicherte Psychoanalyse zur Überwindung gegenwärtiger Krisen beitragen könnte.
Über Christina von Braun, Tilo Held
Christina von Braun, geboren 1944, ist Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin. Sie war Professorin an der Humboldt-Universität im Fach Kulturwissenschaft, leitete dort bis 2003 den Studiengang Gender Studies und war Gründungsleiterin des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter Bestseller wie ihre für den Leipziger Buchpreis nominierte Familiengeschichte Stille Post. Zu ihrem Werk gehören Essays sowie mehr als 50 Filme zu kulturhistorischen Themen. Vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Sigmund Freud Kulturpreis, erhielt sie zuletzt 2025 das Bundesverdienstkreuz und die Caroline von Humboldt-Ehrenprofessur. Tilo Held, geboren 1938. Seit 1981 Ärztlicher Direktor der Rheinischen Landesklinik in Bonn. Er war damit der erste und lange Zeit einzige psychiatrische Klinikleiter in Deutschland, der zugleich Psychoanalytiker war. 1990 erhielt er den Hermann-Simon-Preis für Sozialpsychiatrie, 1999 wurde er außerplanmäßiger Professor für Psychiatrie an der Universität Bonn. Im Jahre 2001 wechselte er nach Berlin, wo er die Fliedner Klinik Berlin am Gendarmenmarkt gründete und leitete.