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ISBN/EAN: 978-3-518-47092-3
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
284 S.
Format (T/L/B):
2.3 x 19 x 12 cm

Hersteller:
Suhrkamp Verlag GmbH
info@suhrkamp.de
Torstr. 44
DE 10119 Berlin


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Unser Tipp für Sie

In sieben Kapiteln zeigt der Rostocker Soziologe Steffen Mau („Lütten-Klein“ und „Triggerpunkte“) auf, wie die geteilte Geschichte Ost- und Westdeutschlands in (Sozial-)Strukturen und Identitäten und in der politischen Kultur nachwirkt und warum der Osten Deutschlands auf längere Sicht anders bleiben wird. – Und warum nur eine Anerkennung dessen den Weg zu neuen Lösungen frei machen wird. Durch die Analyse verschiedener Konflikt- und Problemlagen gelangt Steffen Mau zu dem Vorschlag, in Ostdeutschland mit neuen Formen der Demokratie zu experimentieren und nach Wegen zu suchen, Menschen in den politischen Prozess zurückzuholen, indem er für Bürgerräte und andere basisdemokratische Möglichkeiten der Partizipation plädiert. Extrem aufschlussreich und auch für Nicht-Soziolog:innen überaus verständlich geschrieben.

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Beschreibung

Steffen Mau wächst in den siebziger Jahren im Rostocker Neubauviertel Lütten Klein auf. 1989 dient er bei der NVA, nach der Wende studiert er, wird schließlich Professor. 30 Jahre nach dem Mauerfall zieht Mau eine persönliche und sozialwissenschaftliche Bilanz. Er nimmt die gesellschaftlichen Brüche in den Blick, an denen sich Verbitterung und Unmut entzünden. Er spricht mit Weggezogenen und Dagebliebenen, schaut zurück auf das Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt. Wie wurde aus der Stadt, in der er gemeinsam mit Kindern aller Schichten seine Jugend verbrachte, ein Ort sozialer Spaltung? Was sind die Ursachen für Unzufriedenheit und politische Entfremdung in den neuen Ländern?

Über Steffen Mau

Informationen zu Steffen Mau auf suhrkamp.de