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ISBN/EAN: 978-3-8479-0162-4
Einband: gebundenes Buch
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Übersetzer:
Jasmin Humburg
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
384 S.
Format (T/L/B):
3 x 22 x 14.8 cm

Hersteller:
Bastei Lübbe AG
produktsicherheit@bastei-luebbe.de
Schanzenstr. 6-20
DE 51063 Köln


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Unser Tipp für Sie

Folgende Situation: Ihre größte Konkurrenz verstirbt und Sie sehen die Möglichkeit, sich ihr Manuskript, welches riesiges Potential birgt, anzueignen. Höchstwahrscheinlich würde es nicht einmal jemand bemerken. Was würden Sie tun? Genau darum geht es in Rebecca F. Kuangs frisch von Jasmin Humburg ins Deutsche übersetzten Roman Yellowface.

Es geht um Moral und Wertevorstellungen hinsichtlich geistigen Diebstahls und Plagiaten. Es geht außerdem um Rassismus und kulturelle Aneignung - denn June Hayward ist eine Weiße. Die verstorbene Athena Liu hingegen besaß asiatische Wurzeln, ihr Werk spielt entsprechend auch im asiatischen Raum. Es geht um soziale Medien, um Shitstorms und deren Dynamiken. Außerdem gewährt der Roman Einblicke in die Welt der Buchbranche, wobei hauptsächlich das Verlagswesen im Vordergrund steht.

All das macht den Roman sowohl spannend als auch sehr interessant und sorgt dafür, dass sich die knapp 400 Seiten weglesen lassen wie nichts. Nach "Babel" wurde "Yellowface" mit großer Spannung erwartet, und seien Sie sicher: Sie werden hier nicht enttäuscht. Man merkt, dass auch hier sehr gut recherchiert wurde und dass Kuang bereits viel Erfahrung in der Welt der Büchermacherei sammeln konnte - ihr sei dabei gewünscht, dass ihr negative Situationen, wie June sie erleben musste, erspart blieben/bleiben.

Lesen Sie unsere vollständige Rezension

Beschreibung

'Krimi, Satire, Paranoia, heiße Debatten. Vor allem aber eine absolut großartige Geschichte.'STEPHEN KING 'Ich habe dieses Buch wahrscheinlich schneller verschlungen als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe.' ANTHONY CUMMINS, THE GUARDIAN June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.