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ISBN/EAN: 978-3-455-00348-2
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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Auflage:
1. Auflage 2017
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
224 S., 2.81 MB
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Kennen Sie das auch? Sie sitzen vielleicht unter Akademikern und gut situierten Menschen nett zusammen, unterhalten sich über dieses oder jenes… bis plötzlich nur noch einer spricht. Auf deutsch gesagt spricht ein „Auskenner“. Er fachsimpelt, erklärt weit und breit und geht anscheinend davon aus, dass die (weibliche) Hörerschaft keine Ahnung und nur er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat…

So ähnlich beschreibt Rebecca Solnit die Ausgangssituation zu ihrem ersten Essay, die sie motiviert hat, sechs weitere Essays zum Thema der männlichen Arroganz und fehlenden Kommunikation zwischen den Geschlechtern zu schreiben. Solnit geht sogar noch weiter und attestiert, meist der amerikanischen modernen Kultur, eine dominante, überhebliche Position der Männer, die sich als wichtiger, mehr Wert und immer im Recht darstellen. Und die sich dabei das Recht auf Durchsetzung nicht nur verbal immer wieder auf Kosten der Frauen nehmen; sie verknüpft diese Haltung mit der „Pandemie der Gewalt“ gegen Frauen – als Indiz für immerwährende Unterdrückung der Frauen und verurteilt das Bild der Frau in den Medien als Opfer, die die zahlreichen Übergriffe mit defensivem Verhalten im Alltag verhüten sollen. 

Der Blick der Männer auf Frauen sei abwertend, und das müsse als Muster entdeckt und angeprangert werden. „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist für all jene jungen Frauen geschrieben, so Solnit, die sich selbst die Schuld gaben, wenn sie herablassend behandelt worden waren. Es soll ihnen Mut machen, sich und ihre Meinung nicht leichtfertig infrage stellen zulassen und ihre Glaubwürdigkeit bestärken.

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Beschreibung

 »Das beste Buch des Jahres.« Lena Dunham  Rebecca Solnit ist eine der wichtigsten feministischen Denkerinnen unserer Zeit. Ihr Essay Wenn Männer mir die Welt erklären hat weltweit für Furore gesorgt: Scharfsinnig analysiert Solnit männliche Arroganz, die die Kommunikation zwischen Männern und Frauen erschwert. Voller Biss, Komik und stilistischer Eleganz widmet sie sich in ihren Essays dem augenblicklichen Zustand der Geschlechterverhältnisse.  Ein Mann, der mit seinem Wissen prahlt, in der Annahme, dass seine Gesprächspartnerin ohnehin keine Ahnung hat - jede Frau hat diese Situation schon einmal erlebt. Rebecca Solnit untersucht dieses Phänomen und weitere Mechanismen von Sexismus. Sie deckt Missstände auf, die meist gar nicht als solche erkannt werden, weil Übergriffe auf Frauen akzeptiert sind, als normal gelten. Dabei befasst sich die Autorin mit der Kernfamilie als Institution genauso wie mit Gewalt gegen Frauen, französischen Sex-Skandalen, Virginia Woolf oder postkolonialen Machtverhältnissen. Leidenschaftlich, präzise und mit einem radikal neuen Blick zeigt Rebecca Solnit auf, was längst noch nicht selbstverständlich ist: Für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern gilt es, die Stimme zu erheben. 

Über Rebecca Solnit

Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Sie ist Herausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmäßig Kolumnen für den Guardian. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Bei Hoffmann und Campe erschienen unter anderem ihre Bände Wenn Männer mir die Welt erklären (2015) und Die Dinge beim Namen nennen (2019). Rebecca Solnit lebt in San Francisco.

Inhalt

CoverTitelseiteWidmungWenn Männer mir die Welt erklärenDer längste KriegWelten kollidieren in einer LuxussuiteEin Lob der BedrohungGroßmutter SpinneWoolfs DunkelheitDas Kassandra-Syndrom#YesAllWomenDie Büchse der Pandora und die FreiwilligenpolizeiDanksagungBildnachweisLiteraturnachweisFußnotenÜber die Autorin und die ÜbersetzerinnenImpressum

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