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ISBN/EAN: 978-3-7466-3823-2
Einband: kartoniertes Buch
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Originaltitel:
Honjin Satsujin Jiken
Übersetzer:
Ursula Gräfe
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
206 S.
Format (T/L/B):
1.9 x 19 x 11.8 cm

Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin


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Unser Tipp für Sie

Japan, 1937. Ein Brautpaar wird in seiner Hochzeitsnacht ermordet, kurz darauf vernimmt man schrille Töne einer Koto, einem japanischen Musikinstrument. Mysteriös dabei: Das Nebengebäude, in dem sie sich befanden, war von innen verriegelt und im Schnee um das Haus herum sind keinerlei Fußspuren zu entdecken. Wie konnte es dem Mörder gelingen, hinein- und vor allem wieder hinauszugelangen?

Dazu gehört eine große Portion Raffinesse, denn offenbar war der Mord von langer Hand geplant. Doch wer könnte ein Motiv haben? Hatte der Mörder einen oder mehrere Komplizen? Vielleicht sogar innerhalb der Familien des Brautpaars?

Kosuke Kindaichi ist sehr jung, macht den Eindruck eines Landstreichers, hat es aber als Privatermittler bereits zu einigem Ruhm gebracht. Kurzerhand übernimmt er den Fall, der für ihn immer interessanter wird. Seine Ermittlungsmethoden sind ungewöhnlich, aber sehr effektiv. Kann er auch dieses vertrackte Rätsel lösen?

Im Stile von Edgar Wallace und Agatha Christie hat Seichi Yokomizo 1946 einen Kriminalroman verfasst, der denen seiner britischen Kolleg:innen in nichts nachsteht. Ausgestattet mit einem Glossar zu japanischen Begriffen sowie einem äußerst hilfreichen Personenregister und einer Skizze des Tatorts, macht es riesig Spaß Kindaichi bei dem Knacken des Falls literarisch zur Seite zu stehen und mitzurätseln.

Beschreibung

Endlich auch auf Deutsch: 'Japans Antwort auf Agatha Christie' The Guardian  Es ist der Winter 1937, und der Ort Okamura befindet sich in heller Aufruhr: schon bald wird die renommierte Ichiyanagi-Famile ihren Sohn vermählen. Aber unter den Tratsch über das anstehende Fest mischt sich ein besorgniserregendes Gerücht: ein maskierter Mann streift durch das Städtchen und fragt die Leute zu den Ichiyanagis aus. In der Hochzeitsnacht dann erwacht die Familie durch einen furchtbaren Schrei, auf den eine unheimliche Melodie folgt. Ja, der Tod ist nach Okamura gekommen und hat keine weitere Spur als ein blutiges Samurai-Schwert hinterlassen, das im reinen Schnee im Hof des Hauses steckt. Der Mord am frisch vermählten Paar gibt Rätsel auf, war doch das Schlafzimmer von innen verschlossen. Doch der private Ermittler Kosuke Kindaichi will den Fall unbedingt lösen.Ausgezeichnet mit Japans wichtigstem Preis für KriminalliteraturFür alle, die es lieben, beim Lesen mitzuraten: ein klassischer Locked Room Mystery (Geheimnis des verschlossenen Raums)'Ein Kriminalfall klassischer Güte. Vergleiche mit Sherlock Holmes sind absolut gerechtfertigt: Verwirrungen, falsche Fährten und ein faszinierender Einblick in die japanische Gesellschaft.' Japan Times

Über Seishi Yokomizo

Seishi Yokomizo, 1902-1981, ist einer der berühmtesten und beliebtesten japanischen Autoren von Kriminalromanen. Er wurde in Kobe geboren und las als Junge unzählige Detektivgeschichten, bevor er selbst mit dem Schreiben begann. Allein seine Serie um Kosuke Kindaichi besteht aus 77 Büchern. 'Die rätselhaften Honjin-Morde' ist der erste Band dieser Reihe und gewann sogleich den ersten Preis für Kriminalautoren Japans. Bei Blumenbar liegen ebenfalls 'Mord auf der Insel Gokumon', 'Das Dorf der acht Gräber' und 'Der Inugami-Fluch' vor. Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Sayaka Murata und Yukiko Motoya ins Deutsche übertragen.